Wir haben zur Zeit keine Katze und keine Kitten/Babys, die ein Zuhause suchen!!!!


Februar 2017

12. Februar

 

Gestern haben wir eine ältere, trächtige Fundkatze übernommen, die wohl schon lange draußen unterwegs war. Die Finderin hat schon angefangen, sie aufzupäppeln und wir machen nun weiter. Außerdem wird sie noch unserem Tierarzt vorgestellt. Nun hoffen wir alle, dass alles gut verläuft und sie bald gesunde, kleine Winzlinghausener zur Welt bringt. Wir haben die Maus Amira genannt, da sie unser erster Gast 2017 ist und somit unser Alphabet ja wieder bei A anfängt. Natürlich werden wir in Abständen immer über diese Zuckermaus berichten.


Wir haben ein Auto gefunden. Vielen Dank an alle, lieben Angebote. Wir waren richtig überwältigt.

10. Februar

 

WICHTIG!!!

WIR SUCHEN EIN GEBRAUCHTES Auto BIS 1000,- EURO. ES SOLLTE DIE GRÖßE EINES SEAT IBIZA / CLIO / CORSA HABEN. ES WÄRE GANZ TOLL, WENN IHR DAS WEITER TEILEN WÜRDET, DENN WIR BRAUCHEN EIN ZWEITES EINSATZFAHRZEUG, DA ICH GERADE IM FRÜHLING/SOMMER NICHT IMMER SELBER FAHREN KANN UND NUN EIN AUTO ZUR VERSTÄRKUNG UNSERES TEAMS SUCHE. EINEN FAHRER HABEN WIR SCHON, DER DIESE AUFGABE DANN ÜBERNIMMT.

VIELEN DANK FÜR EURE MITHILFE BEI DER SUCHE. DAS TEAM DER KATZENHILFE ERKELENZ


 

05. Februar

 

Seit dieser Woche arbeite ich auf unserer 2. Etage, um bis Mai auch diese fertig zu haben. Kleine Berichte und Bilder findet Ihr immer unter "Winzlinghausen, ein warmes Nest entsteht".

 


03. Februar

 

Erinnerungen 2016

Maya und Lexy

Maya und Maggie wurden mir als kleine Babys gebracht. Sie wurden draußen gefunden, als sie erst ein paar Tage alt waren. Hier kämpften sie lange einen schlimmen Überlebenskampf gegen Giardien, den Maggie leider nicht gewann. Sie starb an einem Wochenende ganz friedlich auf ihrem Lieblingsstofftier, nachdem sie sich wirklich schlimm gequält hat. Für mich ein schlimmer Moment, denn sie hätte nicht sterben müssen, doch leider verbreiten sich draußen die Giardien enorm und viele Mamis sind schon damit infiziert und wenn sie nicht selber daran sterben, dann sind sie Träger und bringen ihren Babys den Tod. Die Mami von Maya und Maggie ist wahrscheinlich daran gestorben, denn in der Nähe der Babys wurde eine tote Mamikatze gefunden und wir vermuten, dass es ihre Mami war.
Maya musste viele Wochen kämpfen und oft sah es so aus, als ob sie es auch nicht schaffen würde. Ich weiß nicht mehr, wie ich es geschafft habe, die Nächte und die Tage zu vereinen und immer nur ein paar Minuten zwischendurch zu schlafen. Aber die Angst um die Babys hat alles ausgeschaltet. Und sie waren ja nicht die einzigen Babys mit Giardien. Da waren noch Pamela und Jack, Teddy und Gismo, Tom und Sparky. Auch Teddy hat es leider nicht geschafft. Ich weiß nicht, ob Ihr Euch vorstellen könnt, wie es ist, ein kleines Wesen an Giardien zu verlieren. Wie es ist, wenn man vorsichtig zu füttert und es gleichzeitig wie Wasser wieder unten aus ihnen raus läuft. Wie sie mit Fieber kämpfen, weil ihr kleiner Körper keine Abwehrkräfte mehr hat. Wie man sich an einem Tag um jeden noch so kleinen Fortschritt freut, um dann am nächsten Tag weinend im Garten zu sitzen, weil es wieder Rückschläge gab. Dann dieser wahnsinnige Gestank, den man nicht nur aus den Räumen nicht bekam, sondern auch nicht aus der Nase. An essen denkt man da nicht mehr und jeder Tag beim Tierarzt war peinlich, weil man diesen Gestank ja mit brachte. Von den Kosten muss man nicht erst sprechen. Alleine Tom und Sparky haben mir über 800,- Euro gekostet.
Man packt die Kleinen in Watte, lässt keinen mehr rein, wird schon paranoid, wenn sie nur ein wenig glasige Augen haben und selbst beim Tierarzt hat man das Gefühl, jetzt kommen alle Viren auf die Babys. Eben paranoid.
Es gab auch Momente, wo ich aufgeben wollte. Wenn Viola mir da keinen Mut zugesprochen hätte, ich hätte das nicht geschafft. 14 Wochen Giardien und 14 Wochen Angst um die Babys. 14 Wochen keinen Menschen, außer dem Tierarzt Team und meinen Mann um mich gesehen. Und 14 Wochen keinen richtigen Schlaf.
Doch dann kommt der Tag, wo sie es geschafft haben. Wo man sich wie ein Kind zu Weihnachten über das erste Würstchen von ihnen freut. Wo man weinend vor Freude neben ihnen steht, weil sie selber den ganzen Napf leer futtern. Und weil man sie nicht mehr los lassen möchte, weil sie in den Wochen mit aller Kraft in Dein herz gerutscht sind.
Ja, selbst, als sie schon ausgezogen waren, hatte ich immer noch Angst, dass ihnen etwas passiert.

Und dann kommen nach einer Zeit diese Bilder. Maya mit Lexy, zwei wunderschöne Katzendamen, die mir wieder vor Rührung die Tränen in die Augen treiben. Maggie durfte so ein tolles Happy End ja nicht bekommen. Dafür wurde es dann Lexy, einem Baby von Dana geschenkt. Lexy und Maya lassen mich hoffen. Mich hoffen, dass ich in diesem Jahr wieder stark für die Babys und gegen die Giardien kämpfen werde. Obwohl ich weiß, es wird wieder für einige Winzis bei uns das Ziel ihrer Reise sein und sie werden dann eines Tages von Eddy geholt.

Auch wenn Maggie nun nicht mehr bei uns ist, weiß ich, dass sie lächelnd von ihrem schönsten Stern auf ihre Schwester und deren Freundin schaut. Sie hat jetzt Dina, Teddy, Jacky und all die anderen Winzis bei sich, die es 2016 nicht geschafft haben. Denn im Himmel gibt es eine kleine Winzlinghausen Ecke, wo sie alle auf mich warten. Denn eins ist gewiss, wir sehen uns eines Tages wieder und bis dahin hoffe ich, diese kleine Winzecke im Himmel nicht mehr zu füllen, sondern dass alle Babys ein liebes Happy End finden. Ich weiß, hoffen ist nicht Realität. Aber hoffen gibt Kraft und Kraft braucht man jedes Jahr bei dieser so emotionalen Arbeit.

Ich habe Euch diese Gefühle geschrieben, damit Ihr seht, dass nur wir gemeinsam etwas verändern können. Verändern durch Kastrationen, durch regelmäßiges Untersuchen beim Tierarzt. Denn ich finde es immer schlimm, wenn die Leute sagen, sie haben ihre Tiere nie beim Tierarzt gehabt. Oft sind gerade diese Katzen, sind es Freigänger, der schleichende Tod auf vier Pfoten.
Aber unser schlimmster Feind in der Winziarbeit sind immer noch die Bauern. Nicht alle, aber doch immer noch viel zu viele. Denn gerade bei ihnen verbreiten sich die Seuchen ungemein. Die Katzen kommen dort mit allen Arten von Viren in Berührung und verbreiten sie dann auf ihren Streifzügen. Dann die vielen unkastrierten Bauernhofkatzen, nur weil die Bauern noch denken, eine kastrierte Katze fängt keine Mäuse. Babys werden einfach auf dem Misthaufen, oder in der Regentonne entsorgt. Oder in einen Sack gesteckt und solange gegen die Wand geschlagen, bis kein Baby mehr vor Angst und Schmerzen schreit. Für diese Bauern ist das normal, für mich ist das ein unerträglicher Gedanke.

Diese Bauern kann man nicht ändern, sie sind fest in diesem Denken seit Generationen verwurzelt. Aber die Besitzer von Freigängern können sich ändern. Sie können nicht nur durch die Kastration ihrer Katze eine starke Vermehrung von kranken Katzenbabys verhindern. Sie können auch die Krankheiten wieder mit eindämmen, indem sie ihre Katzen immer mal wieder durch testen lassen. Denn manch eine Krankheit sieht man ihnen nicht an.

Doch auch in diesem Jahr sollten wieder alle die Augen offen halten. Die Augen auf nach Babys, die draußen geboren werden und wo viele von ihnen sterben müssen, wenn man weg sieht. Im letzten Jahr habe ich das erste Mal erleben müssen, dass sich eine Situation nach so vielen Jahren nicht zum Besseren, sondern zum Schlechteren. Das kann doch nicht das Ziel sein, das wir uns wünschen? Wir können doch nicht wollen, dass es wieder los geht mit Seuchen und Krankheiten, die schon nicht mehr da waren. Es kann uns doch nicht egal sein, dass jedes Jahr so viele Babys unnötig sterben müssen. Und gerade als Katzenbesitzer muss man doch das Gefühl haben, ersticken zu müssen, wenn man sieht, wie sich das Leid draußen immer mehr ausbreitet.

Ich wünsche mir nicht viel vom Leben. Nur Gerechtigkeit für die Tiere. Gesetze, die den Tieren helfen und nicht schaden. Gesetze, die es den Hoardern verbieten, jemals wieder Tiere zu haben und nicht ihnen erlauben, weiter zu machen. Gesetze, die Tierquälerei hart bestraft und nicht beim Aussetzen von Babys nur ein hilfloses Kopfschütteln verursachen. Ich wünsche mir eine Kastrations- und Kennzeichnungs-, mit Meldepflicht. Und ich wünsche mir, dass die Menschen nicht immer zu lange weg sehen. Ein Baby, das draußen geboren, 16 Wochen alt ist, findet keinen Platz und keine Hilfe für ein liebevolles happy End mehr. Es wird früh kastriert und wieder raus gesetzt. Oder einfach von den Menschen sich selber überlassen, bis es irgendwann mal in einer Falle gefangen und kastriert werden kann. Ein Baby, welches sich dieses Leben nicht ausgesucht hat, in der Statistik Tierschutz eine Nummer. Wollen wir das?

Eines Tages werden mehr Babys auf der Straße sein, als wir alle packen können. Eines Tages werden die kleinen Katzenhelfer nicht mehr da sein, diese Plätze wird es dann nicht mehr gehen?
Darum bitte, lasst uns nicht, wie im Ausland, in einer Katzenflut ersticken, sondern sorgen wir gemeinsam dafür, dass es keine wilden Vermehrungen gibt und sich die schlimmen Krankheiten wieder eindämmen. Es ist nicht schwer, man muss es nur für die Katzen wollen. Für die Wesen, die uns Menschen niemals so ein Schicksal antun würden. Darum bitte, lasst Eure Katzen/Kater kastrieren und vor allem, lasst Eure Freingängerkatzen zwischendurch immer mal wieder testen. Damit würdet Ihr schon den Katzen enorm helfen. Denn keine Katze wünscht es sich, draußen, oder bei seinem Besitzer, als Brutmaschine zu fungieren. Wir wollen ja auch nicht jedes Jahr ein Kind bekommen, oder?

Die Nächsten, die gehen werden, sind wir. Nicht weil wir wollen, nein, wir müssen. Wir schaffen es einfach nicht mehr lange, gegen die Großen zu bestehen. Wir bekommen zwar alles gebracht, was man draußen an Katzen findet, aber wir bekommen keine Hilfen, oder Unterstützungen. Hätten wir hier nicht die vielen lieben Engel, hätten wir schon längst aufgeben müssen. Manchmal denke ich, in Heinsberg nennt man uns einfach nur "den Mülleimer".
Weihnachten 2016 haben wir durch das Fressnapf Team in Erkelenz und seinen Kunden eine riesen Unterstützung erhalten. Wir durften so viel Futter wie noch nie bei dieser Weihnachtsaktion abholen. Dafür bin ich ihnen heute noch sehr dankbar und ich hoffe, dass wir das im nächsten Jahr auch wiederholen können. Denn diese Hilfen halten uns lange über Wasser beim Futter. Durch den Fressnapf in Erkelenz finden auch immer mal wieder Hilfen den Weg zu uns, aber ansonsten kämpfen wir hier nur mit Euch Engeln um das Bestehen von Winzlinghausen.
Das kann man natürlich nicht sehr lange durch halten. Immer die Sorge um die wilden Winzis und die Sorgen, wie lange schaffen wir noch die Tierarztkosten und das Futter zu finanzieren. Denn wie gesagt, wir sind in unserer Region bei den Großen immer nur "der Mülleimer". Man wirft rein, was man nicht will und dann ist gut. Wenn die Hilfe der Leute nicht wäre, ich hätte nicht gewußt, wie man Jahr für Jahr immer die 80 bis 140 Winzis/Katzen schaffen soll.

Dieses Jahr werden wir wieder unser Bestes geben, um zu helfen und durch die Umbauten habe ich nun auch solche Krankheiten besser im Griff, obwohl ich hoffe, uns wird es dieses Jahr nicht schon wieder so hart treffen. Aber wir müssen auch ehrlich sein, wenn wir dieses Jahr nicht als Katzenschutz anerkannt werden, müssen wir aufgeben. Im letzten Jahr waren es über 14.000 Euro, die wir dank Eurer Hilfe voll abdecken und wieder ein Jahr ohne Altlasten beginnen konnten. Wir sind ja kein TSV und da finde ich die Summe enorm, vor allem, weil sie ja nur für Winzis und adulte Katzen war.

2017 möchte ich auf alle Fälle noch schaffen, denn im Februar 2018 haben wir unser 10jähriges Bestehen und da arbeite ich drauf hin. Dafür verzichte ich auf alles und arbeite bis zum Umfallen. Denn 10 Jahre Katzenschutz ist mein Ziel und für dieses Ziel kämpfe ich. Und eigentlich wollte ich bis dahin auch die zahl 1000 als Katzen sehen, aber das hat nicht geklappt, weil wir 2016 schon diese Zahl überschritten haben. Aber egal, wenn ich es schaffe, bis Februar 2018 durch zu halten, dann wird das mein schönstes Geschenk werden. 10 Jahre Katzenschutz im Kleinen mit großer Wirkung für viele, viele Winzis. Dann gehen mein Mann und ich auch mal essen. ;-)

Sodale, nun wünsche ich Euch einen wunderschönen Sonntag. Liebe Grüße, Elke und ihre Herzkatzen aus Winzlinghausen.

 


Januar 2017

24. Januar

 

Wo Worte fehlen,
das Unbeschreibliche zu beschreiben,
wo die Augen versagen,
das Unabwendbare zu sehen,
wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
bleibt einzig die Gewissheit,
dass Ihr für immer in unseren Herzen weiterleben werdet.

 

 

 

Mit diesen Worten möchte ich Euch von 9 Jahren Hilflosigkeit, Hoffnung, Trauer und Glück erzählen. Möchte Euch von den vielen kleinen und großen Notnasen erzählen, die alle auf ein Leben in Geborgenheit gehofft haben und wovon einige von ihnen doch geboren wurden, um zu sterben.

 

 

 

Immer wieder werden Katzen als Problem angesehen. Streuner verurteilt, Katzen, die lästig werden, ausgesetzt und Katzen als Gebärmaschinen missbraucht, damit Besitzer ihre angeknackste Psyche in Form von Katzenbabys für vier bis fünf Wochen vergessen können. Was aber niemand sehen will, ist, dass die Katzen durch die unverantwortlichen Besitzer und den Ruf, ein Problem darzustellen, in eine Schiene gedrückt werden, die sie sich nicht ausgesucht haben und die sie nie selber wählen würden. Warum also wird nicht endlich mal das Problem da gesehen, wo es ist? Nämlich beim Menschen, der wie immer über das Wohl und das Leid der Tiere entscheidet.

 

 

 

Streuner werden nicht als Streuner geboren. Sie werden von den Menschen zu Streunern gemacht, ja gar verurteilt. Ein Streuner ist nichts anderes, als eine Besitzerkatze, die mal ein Zuhause hatte und deren Besitzer ihrer überdrüssig wurden, oder die irgendwann im Freigang durch eine Begebenheit verschwand und nach einiger Zeit aufgegeben wurde. Es gibt ja genug Katzen, man kann sich also wieder eine neue Katze holen. Diese eine Katze, die dann auf der Straße leben muss, kämpft um ihr Überleben. Mal findet sie eine Futterstelle, schließt sich einem Verband an und wird, wenn sie nicht kastriert wird, irgendwann zur Mami, oder zum Deckkater, der viele Jahre seinem Trieb folgt. Manchmal hat so eine Katze auch Glück und findet Menschen, die sie aufnehmen und ihr ein neues Zuhause geben, aber von 10 Katzen bleiben 6 Katzen auf der Straße. Ja, und dann bekommen sie den Namen Streuner, obwohl es ganz normale Hauskatzen sind, die einmal von Menschen angeschafft wurden, weil man ja unbedingt eine Katze haben und lieben wollte. Lieben wollte, bis man sie gegen eine neue Katze austauscht.

 

 

 

Und dann kommen die Babys dieser Katzen. Babys, die viel zu oft geboren werden, um zu sterben. Zu sterben an Krankheiten, die sie meist schon von den Eltern mit bekommen. Sterben an dem berühmten Katzenschnupfen, den mittlerweile schon jede dritte Katze draußen hat und dann auch viele Katzen schon chronisch. Sterben, weil Marder und Ratten sie finden, sie zerreißen, sie bei lebendigem Leib auffressen.

 

 

 

Die Babys, die überleben, nennt man wild geboren. Also Wildlinge, oder Wildis. Sie lernen schon sehr früh, den Menschen nicht zu vertrauen und meist sind sie schon mit 8 Wochen so verwildert, dass es oft schwer und Zeitaufwendig ist, sie zu sozialisieren. Sind sie erst einmal 16 Wochen werden sie von den Tierschutzvereinen kaum noch genommen. Kaum vermittelbar, da man Zeit investieren muss und daher werden sie mit einer Frühkastration wieder zurück auf die Straße gesetzt, wo sie dann versuchen, in ihrem jungen Alter das Leben in unserer gefährlichen Welt zu meistern. Denn gefährlich ist unsere Welt für sie. Gefährlich durch die vielen Straßen und Autos, durch wilde Tiere, die auf Beute gehen, durch Jäger und Sadisten, die Spaß am quälen und töten der Katzen haben. Viel zu oft finden wir tote Jungtiere, manche kaum noch zu erkennen, manche vergiftet, überfahren, halb aufgefressen. Und wenn wir ehrlich sind, dürfen wir nicht sagen, diese Katzen sind ein Problem, sondern müssen sagen, wir Menschen sind das Problem der Katzen. Und wir sind es, die sie zum Tod verurteilen, weil wir es immer noch nicht gelernt haben, einen Weg zu finden, indem die Katzen eine Lobby haben und so gesehen werden, wie sie sind. Als Lebewesen, die ein Recht darauf haben, in Würde ihr Leben führen zu dürfen.

 

 

 

Jedes Jahr wiederholt sich der „große Katzenfilm“. Man schreibt über die Streuner, berichtet in Worten und Bilder über den Sinn und Zweck der Kastrationen, fordert eine Kastrations- und Meldepflicht, um dann im Winter wieder zu verstummen. Bis zum nächsten Frühjahr.

 

 

 

Aber muss das sein? Müssen wir Jahr für Jahr das Gleiche schreiben und lesen? Warum können wir nicht alle Katzenbesitzer erreichen. Wieso können sie sich Jahr für Jahr die schrecklichen Bilder und Geschichten ansehen und ihre Katzen trotzdem draußen unkastriert laufen lassen? Gibt es einen vernünftigen Grund, seine Katze nicht kastrieren zu lassen? Ich glaube nicht, denn das alte Denken ist schon lange vorbei. Nur dumme Menschen glauben noch, dass kastrierte Katzen:

 

kein schönes Fell bekommen

 

erst einmal Babys gehabt haben müssen

 

nicht wachsen

 

keine Mäuse mehr fangen

 

weg laufen

 

von Autos überfahren werden

 

aussterben

 

 

 

Es gibt noch viele Gründe, die Besitzer von unkastrierten Katzen anbringen und auch manche Tierärzte praktizieren noch das alte Denken. Aber Fakt ist, nur eine Kastration rettet Katzenleben. Durch die Kastration werden nicht mehr so viele Babys geboren, es gibt fast keine wilden Babys mehr und es sterben auch weniger Babys. Das Fell von kastrierten Katzen ist wunderschön, sie wachsen auch normal, werden nicht von Autos überfahren, fangen auch weiterhin Mäuse, laufen nicht weg, werden nicht von Autos überfahren und sterben auch auf keinen Fall aus.

 

 

 

Also, warum denken immer noch dumme Menschen, sie wären der Nabel der Welt und wissen, dass nur eine unkastrierte Katze glücklich ist? Und warum muss jeder, der Probleme mit sich selber hat, mindestens einmal Katzenbabys haben? Weil seine Katze so schön ist? Weil die eigenen Kinder das Haus verlassen haben und er Langeweile hat? Weil man mit Katzenbabys schnell mal einen leichten Euro verdienen kann? WARUM???

 

 

 

2017 wird für mich auch wieder ein Jahr der Tränen, denn auch wenn ich viele Babys ins Glück verhelfen kann, werden darunter auch wieder die Babys sein, die ich nur noch weinend im Arm halten darf, bis sie ihren letzten Atemzug machen. Babys wie Eddy, Lenard, Arielle, Keks, Dina, Fritzi, Baby, Angel, Pfütze und wie sie alle noch heißen. Babys, die geboren wurden, um zu sterben. Babys, die mit zertrümmerten Knochen, abgefressen Gliedmaßen, von schweren Krankheiten gezeichnet, durch Unfälle verletzt und halb erfroren/verhungert zu mir gebracht werden. Wo ich helfen möchte und es nicht kann. Wo ich spüre, sie möchten so gerne leben. Wo ich ihre Augen sehe, die mich hoffnungsvoll um Hilfe bittend ansehen und ich ihnen sagen muss, dass ich sie nur auf ihren letzten Weg begleiten kann. Und auch wenn ich 2017 vielen kleinen Winzis eine zweite Chance verschaffen kann, bleiben die toten Winzis wie ein Mahnmal in meinem Herzen.

 

 

 

Man zerbricht daran, schafft es kaum, in den kurzen Wintermonaten wieder genug Kraft zu tanken, um dann im Frühjahr wieder voll Herz und Motivation einsteigen zu können. Denn die Bilder vergißt man nie. Nicht nach einem Monat und nicht nach einem Jahr. Weil hinter jedem Bild ein kleines Wesen steht, welches leben wollte und doch schon zum Tode verurteilt war, bevor es geboren wurde.

 

 

 

2017 werden wir, so hoffe ich, noch effektiver für die Winzis da sein können. Denn dank dem Verein „Frieden für Pfoten“ dürfen wir nun einen Inkubatur (Brutkasten) zur Babyrettung einsetzen.

 

Aber trotzdem hoffe ich, dass meine Bitte, alle Katzen kastrieren zu lassen, langsam erfüllt wird. Es wird kein Wunder geschehen und die Katzenbesitzer, die jetzt unverantwortlich denken, wachen morgen alle auf und sehen das Katzenleid. Aber ich weiß, dass immer mehr umdenken und ihre Katzen kastrieren lassen und mit jeder kastrierten Katze sinkt das Leid dieser so zauberhaften Wesen. Und eines Tages brauchen wir keinen Katzenschutz, keine Katzenhilfe mehr. Denn dann sind alle Katzenbesitzer verantwortungsvoll, es werden keine Babys mehr auf der Straße geboren, es werden keine Katzen mehr unkastriert als Freigänger raus gelassen und man will nicht mehr unbedingt Babys von der eigenen Katze haben.

 

 

 

Doch bis dahin muss ich weiter Jahr für Jahr die Geschichten schreiben, die mir das Herz zerreißen. Denn das Leid der Katzen ist das Schlimmste, was man bei der Katzenhilfe erleben muss.


22. Januar

WICHTIG!!!!

BITTE TEILT ES SO OFT ES GEHT! DER ARME KERL MUSS NUN GANZ ALLEINE AN EINER FUTTERSTELLE LEBEN, DIE MAL VON TIERSCHÜTZERN VERSORGT WURDE. NACHDEM DORT NICHT MEHR GEFÜTTERT WERDEN DURFTE, WURDEN ALLE KATZEN, BIS AUF CHARLIE, UMGESIEDELT.
ANHAND DES TÄTOOS SCHEINT CHARLIE EIN "RUMÄNIEN IMPORT" ZU SEIN. SCHADE, SO EIN LEBEN HAT ER JA NICHT VERDIENT.
BITTE HELFT ALLE MIT, DASS AUCH CHARLY ENDLICH SEIN GLÜCK FINDET. KEIN TIER SOLLTE DRAUßEN ALLEINE ZURÜCK GELASSEN WERDEN.

DANKE AN DIE BEIDEN HERZEN, DIE SICH DRAUßEN UM CHARLY KÜMMERN.


 

Guten Morgen Ihr Lieben,
was wurde aus ........?

Heute möchte ich Euch mal zwei Happy Ends einsetzen, die ich besonders schön finde, da die beiden Süßen aus Winzlinghausen sind. Beide kannten sich vorher nicht. Ein Winzling haben wir 2015 vermittelt und den zweiten Winzling 2016.

Hope kam 2015 zu uns. Sie hatte mit ihren Geschwistern ein tragisches Schicksal. Ihre wilde Mami hatte sie in Dormagen in einer Lagerhalle geboren, wovon der Besitzer nicht begeistert war. An einem Wochenende sperrte er die Mami einfach aus und wollte wo so die Babys verhungern lassen. Aber leibe Mitarbeiter haben uns über eine liebe Freundin kontaktiert, die schon sehr schwachen Babys am Montag eingesammelt und einer Fahrerin von uns übergeben. Als die Babys hier an kamen, waren sie schon sehr schwach, stark unterkühlt und Hope lag schon im Übergang.
Es fiel mir sehr schwer, aber ich entschied, Hope in der Mitte ihrer Geschwister gehen zu lassen. Sie konnte schon nicht mehr reagieren und schlucken, und dann wird das Kämpfen zur Qual. So habe ich ihnen ein warmes Nest gemacht, Hope in die Mitte ihrer Geschwister gelegt und ihr die Zeit gegeben, sanft einzuschlafen. Eine halbe Stunde später, die Babys waren mittlerweile auf Körpertemperatur, wollte ich nachschauen und den kräftigeren Geschwistern etwas Milch geben. Was ich dann sah, ließ mich erst erschrecken, dann aber sofort handeln. Unsere kleine Hope hatte ihr Köpfchen gehoben und ganz leise gefiept, als wollte sie sagen, bitte hilf mir. Sofort habe ich eine vorgewärmte Decke genommen, sie rein und dann mit dem Überlebenstrank angefangen. Danach habe ich ihr Tröpfchen für Tröpfchen Milch eingeflößt und sie dann wieder vorsichtig in die Mitte ihrer Geschwister gelegt. Nachdem ihre Geschwister versorgt waren, bekam sie noch einmal etwas Milch und dann musste sie zeigen, ob ihr Wille und ihre Kraft reicht. Mit jeder halben Stunde wurde sie stärker und stärker. Und aus unserer kleinen Hope wurde eine richtige Kämpferin, die sich Schritt für Schritt ins Leben zurück arbeitete.
Sie wurde mein kleiner Liebling und ich habe dolle geweint, als sie ihr neues Zuhause gefunden hatte. Aber sie hatte es sich verdient, nun in einer lieben Familie geliebt und verantwortungsvoll versorgt, leben zu dürfen. Ja, und so ging nach vielen Wochen mein kleines Kapitel Hope mit einem Happy End zu Ende. Heute heißt Hope Luna und ist eine wunderschöne Katzendame geworden, die die Liebe aus Winzlinghausen an unseren Samu weiter gibt.
Unser Samu, der mit seiner Schwester Samira die letzten Babys 2016 aus unserem Projekt ...... waren. Nach ihnen kommen keine Geschwister mehr, denn ihr Papi wurde leider Ende des Jahres überfahren und ihre Mamis sind, bis auf eine, alle kastriert.
Samu und Samira waren Wildlinge aus dem Bilderbuch. Keiner hätte sie genommen, vor allem Samu nicht. Kaum die Hand gesehen, biß er zu. Samira war zwar auch scheu und wild, aber zum Glück ließ sie sich anfassen. Während der Quarantäne dachte ich noch, die Beiden müssen zusammen bleiben, aber später, in der Gruppe, stellte sich dann heraus, dass Beide zu unterschiedlich waren und jeder sein eigenes Ding abzog. Und so bekamen Beide ihr eigenes Happy End. Samira zog bei uns eine Straße weiter zu einer lieben Familie. Und Samu zog zu Hope, die ihn mit all ihrer Liebe aufnahm. Durch Hope und seine neuen Eltern, die ihm liebevoll alle Zeit der Welt geben, taut er immer mehr auf, lässt sich schon mal anfassen und genießt mit Hope sein Happy End.

Ja, und ich genieße das auch, denn das ist mein Lohn für all die Arbeit. Für all die Sorgen, die vielen schweren Stunden, die Tränen, das Lachen und die glücklichen Augen meiner Winzis, wenn sie das große Glück gefunden haben. Und heute möchte ich Euch einmal ein wenig an so einem happy End teilhaben lassen. Denn nicht alle Winzis haben das Glück und auch 2017 werde ich mich wieder von einigen Winzis traurig an der RBB verabschieden müssen. Doch wenn es mir gelingt, wieder vielen von ihnen eine zweite Chance zu ermöglichen, dann lohnt sich das alles. Dann möchte ich mit keinem tauschen. Denn, auch wenn es nur Katzen sind, ist es mir jeder einzelne Winzling wert. Egal, woher er ist, er findet in Winzlinghausen Hilfe und Liebe.

Nun wünschen wir Winzlinghausener Euch allen einen wunderschönen Sonntag, mit ganz viel Sonne im Herzen.
Liebe Grüße, Elke

 


19. Januar

Es gibt einen neuen Link auf unserer Linkleiste zu unserer Arbeit. "Winzlinghausen - ein warmes Nest ensteht". Dort berichten wir Euch immer aktuell über Winzlinghausen 2017.

21. Januar

Heute waren wir mit unserem Pedro beim Tierarzt. Er bekam in Narkose die Zähne wieder gemacht und da sein Sabber ja blutig und klebrig ist, wurden die Stellen rasiert, die schon verklebt waren. Leider kann man Pedro ja nicht mehr bürsten, da durch das Katzen Aids seine Haut so dünn geworden ist, dass ihm das Bürsten schmerzt und die Haut auch einreißt. Daher geht er alle halben Jahre zur Fellpflege zum Tierarzt. Und wenn er einmal in Narkose ist, werden alle Baustellen bei ihm abgearbeitet.

 

 Die Leser von uns kennen unseren Pedro ja noch. Er kam 2013 zu uns, nach einer langen Reise als Wanderpokal unter "Hobbyzüchtern" und Liebhabern der Rasse heilige Birma.

Pedro wurde als Zuchtkater regelrecht missbraucht, musste immer zum Decken herhalten und kam hier nach fünf Vorbesitzern krank und erschöpft an. Bei den Untersuchungen und dem großen Bluttest stellte sich dann heraus, dass er mit FIV ( Katzen Aids ) Infiziert war.

Pedro durfte bei uns bleiben, er sollte zur Ruhe kommen und ein Leben in einer Familie finden, wo er geliebt, geachtet und nicht mehr missbraucht wird.

 

Vor zwei Jahren brach dann leider die Krankheit bei ihm aus und seitdem bekommt er jeden Monat seinen Cocktail, damit es ihm trotz dem Ausbruch gut geht.

Klar, merkt man ihm an, dass er nun nicht mehr die Lebenserwartung eines gesunden Katers hat, aber Pedro hat so viel Lebenslust, dass wir ihm noch jeden Tag, den er leben möchte, auch schenken möchten. Er hat es einfach nicht verdient, nach seinem schlimmen Vorleben, jetzt einfach abserviert zu werden. Und auch wenn er jetzt durch die Krankheit schon gezeichnet ist, bleibt er doch unser Pedro, den wir von ganzem Herzen lieben und nicht missen möchten. Er ist so liebevoll, hat sich in der Zeit vor dem Ausbruch wie ein Papi um unsere Kleinsten gekümmert und liebt die Menschen, trotz der schlimmen Vorgeschichte. Darum werden wir Pedro auch nicht einschläfern lassen, solange sein Leben keine Qual für ihn ist.

 

Ich weiß, viele werden sagen, wir sind verrückt, so viel Geld in einen Kater zu stecken, der eh nur eine kurze Lebenserwartung hat. Aber jedes Tier hat es verdient, mit Achtung, Respekt und Liebe behandelt zu werden. Sie können nichts für ihr Leben. Dieses schlimme Leben wurde ihnen doch durch die Menschen aufgezwungen. Und wir versuchen, ihnen ein wenig das leben zu schenken, was sie verdienen. Denn wir müssen uns ja dafür entschuldigen, was dumme Menschen, denen es nur ums Geld geht, angetan haben. Ja, und deshalb werden wir unseren geliebten Pedro alles tun, damit es ihm gut geht, auch wenn man uns dafür eventuell verurteilt.

Jeder Mensch sollte ein Tier mit dem Herzen und nicht mit den Augen sehen. Mit dem Herzen kann man einem Tier in die Seele schauen und man sieht das wunderbare Wesen, welches man immer lieben wird.

Heute waren wir mit unserem Paulinchen beim Tierarzt zum impfen und chipen, denn sie hat zwei Herzen gefunden, die ihr eine Chance auf ein liebes Familienleben geben möchten. Nun drücken wir ihr die Daumen, dass es dort mit den beiden vorhandenen Katern klappt und sie auch ein liebevolles Zuhause hat. Denn keine Katze sollte nicht alleine sein. Auch wenn immer noch dumme Menschen denken, wenn sie ihre Katze aussetzen, passiert schon nicht, da Katzen gut draußen zurecht kommen. Pauline z.B. wäre draußen an Hunger und Krankheit gestorben. Denn als sie zu uns kam, war es schon kurz vor knapp. Darum freuen wir uns so dolle für sie, dass sie noch eine zweite Chance bekommen hat.


Guten Morgen zusammen,
mein Name ist Pauline und ich wohne seit Dezember 2016 in Winzlinghausen.
Ich wurde von einer Dame draußen halb verhungert und mit leichten Kopfverletzungen in ihrem Garten gefunden. Sie konnte mich aber nicht aufnehmen, da sie zwei Hunde hat, die Katzen nicht mögen und so suchte sie Hilfe. Tja, und nun lebe ich in einem eigenen Gehege neben Omi Flocke, weil ich ja erst einmal einzeln gehalten bleiben musste, bis alle Werte vom TA da waren und man auch noch fest stellte, ich komme mit Katzen nicht gut klar. Ich kenne sie nicht und sie machen mir Angst. Wahrscheinlich wurde ich, bevor man mich in der Kälte vergaß, jahrelang als Einzelkatze in der Wohnung gehalten. Nun bin ich ca. 3 Jahre, kenne nichts, wie z.B. einen Kratzbaum, ein Körbchen, Spielzeug. Daher schlafe ich immer noch auf dem Fußboden, aber manchmal lege ich mich auch weich. Ich fresse gerne Soßenfutter und weiche Leckerlie. Hartes Trofu, oder harte Leckerchen mag ich nicht. Ich trinke sehr gerne Katzenmilch, Wasser nicht so gerne. Doch das Wichtigste ist, ich bin eine ganz liebe, verschmuste, ruhige Maus. Ich mache nichts kaputt, schrei nicht rum und möchte einfach nur meinem Menschen gefallen.

Nun sucht meine Pflegemami für mich ein Zuhause, obwohl sie mir auch schon gesagt hat, dass es schwer sein wird, denn ich bin ja kein Baby mehr und die älteren Kaliber ab 1 Jahr haben es immer schwer, ein Zuhause zu finden. Dann bin ich auch nichts Besonderes, sondern einfach nur eine etwas korpulente, Grautigerin, mit einem Alter von ca. 3 Jahren.

Ich bin oft traurig. Verstehe nicht, warum meine Besitzer mich einfach im Stich gelassen haben und wenn ich auf meine Pflegemami warte, liege ich meist auch nur ganz ruhig auf dem Teppich. Muss ich in die Box, bekomme ich Angst und will da wieder sofort raus. Ich will nicht mehr auf die Straße, denn dort habe ich keine Chance und ich verstehe noch nicht, dass ich mit dem Transportkorb nur zum Tierarzt und wieder zurück fahren muss.
Ja, und manchmal frage ich mich, was habe ich getan, dass ich so Etwas erfahren musste und nun in Winzlinghausen wohne, wo es zwar wunderschön ist, aber es ist nun mal nicht eine eigene Familie und unsere Pflegemami muss sich ja um viele Näschen kümmern. Also schlafe ich die ganze Zeit, oder warte, bis sie wieder zu mir kommt.

Glaubt mir, das Los einer ausgesetzten Adulten, die vorher noch als Einzelkatze falsch gehalten wurde, ist nicht einfach. Ich könnte ja schon lange mit den anderen Katzen zusammen sein, aber ich kann das noch nicht. Gehe da auf Fauchen und Knurren, die Anderen bekommen Angst, oder Omi Flocke kommt dann gleich und will mir eine rein hauen. Darum kommt heute Limpi zu mir. Er hat ein Herz aus Gold und kümmert sich um jede Katze, oder jedes Baby ganz liebevoll und mit ganz viel Geduld.

Trotzdem, auch wenn der Limpi wirklich ein Netter ist, suche ich doch ein eigenes Zuhause, wo man mich liebt und verantwortungsvoll hält. Und wo ich meinen Menschen immer nahe sein darf. Ich bin auch eine ganz ruhige Maus, wenn ich mal alleine bleiben muss. Dann verschlafe ich einfach die Zeit, bis meine Menschen wieder da sind.

Ich komme auch gesund, entwurmt, geimpft und gechipt ins neue Zuhause. Man kann meinen Bluttest gerne einsehen und im Impfausweis ist es auch nochmal eingetragen. Meine Blutwerte sind top und ich bin FIV, FelV und FIP negativ.

Meint Ihr, gemeinsam könntet Ihr ein liebes Zuhause für mich finden? Ein Zuhause, wo man einer Jungkatze von 3 Jahren, Liebe schenken möchte? Wo am besten keine anderen Katzen wohnen und ich zeigen darf, wie wertvoll ich bin. Wo ich nie mehr raus muss, denn draußen möchte ich nie mehr hungern und verletzt auf Hilfe warten müssen. Ein Zuhause, wo es Menschen gibt, die nicht auf das Alter schauen, sondern auf das Herz. Meint Ihr, Ihr könnt mir dabei ein wenig helfen? Ich wäre Euch so unendlich dankbar dafür.

 

Wenn noch Fragen zu mir sind, schreibt hier über Kontakt.

                           Vielen Dank und in Liebe, Eure Pauline


WICHTIG! BITTE TEILEN! DANKE EUCH.

Seit Samstag Mittag , den 31.12.2016 wird Amy aus Erkelenz vermisst. Zuletzt wurde sie auf der Kehrbuscher Straße gesehen. Seitdem fehlt jede Spur von ihr.

Amy ist 8 Jahre alt, gekennzeichnet/tätowiert und bei Tasso registriert. Alle TÄ und das Tierheim sind auch schon befragt worden und seitdem wird täglich nach ihr gesucht.

Vielleicht hat Jemand von Euch sie gesehen, oder weiß, wo so eine Katze kürzlich aufgenommen wurde. Wer in Erkelenz, in der Nähe der Kehrbuscher Straße, in einem hellen Mehrfamilienhaus wohnt, wo ein kleiner Weg ist, wo gegenüber Büsche sind, möchte bitte mal in den Kellern nachschauen. Es müsste ein Keller mit kleinen Fenstern sein, womöglich stehen Holzkisten drin. Es kann auch sein, dass hinter dem Haus eine Wiese ist, wo eine Stange steht. Eventuell mit Wäscheleinen, als Teppichstange, oder für eine Schaukel. Die Haustür könnte aus Vollglas sein.
Diese Infos sind auch für Helfer, die ihre Augen nach Amy offen halten. Wer so ein Haus kennt, oder es sieht, möchte uns sofort anrufen. Unsere Telefonnummer findet ihr hier auf der Seite im Infobereich. Vielen Dank schon mal dafür.

Die Besitzer sind total verzweifelt.


Guten Morgen Ihr Lieben,

Winzlinghausen hat für 2017 einige Änderungen in seinen Ablauf eingeführt und diese möchten Nici, Viola und ich Euch gerne mit einer kleinen Erklärung dazu einsetzen.

 

2016 war ein schlimmes Jahr für uns. Arbeitsmäßig, da wir kaum einen Tag Ruhe hatten. Kostenmässig, da wir weit über 14.000 Euro Kosten für Winzlinghausen in Form von Futter und Tierarzt hatten. Sowie die Kosten für den Umbau, um den 11er zu bekommen, damit wir die Erlaubnis zur Führung einer tierheimähnlichen Einrichtung bekommen. Diesen Schein mussten wir machen, da wir sonst nicht hätten mehr weiter helfen dürfen.

 

2017 werden wir das auf keinen Fall ( wenn man von den Umbauten absieht ) mehr stemmen können. Wir hoffen zwar, auch 2017 wieder vielen Winzlingen/Mamis/Adulten helfen zu dürfen, aber wir sind etwas vorsichtig mit unserer Hoffnung. Auch möchten wir unsere Arbeitsweise ein wenig verändern und da wir immer transparent arbeiten, möchten wir Euch hier eine kleine Erklärung dazu abgeben.

 

Durch ein wunderschönes Geschenk (ein Licht der Hoffnung ) zu Weihnachten an Winzlinghausen, haben wir uns entschlossen, dieses Geschenk 2017 als Zeichen zu nehmen. Dazu muss aber auch der Name Winzlinghausen einen kleinen Zusatz bekommen. Daher heißt es ab 2017 "Winzlinghausen, ein Licht in der Dunkelheit."

Dieses Licht wird von nun an im Fenster leuchten. Leuchten, um den Winzlingen den Weg zu zeigen, die Hilfe brauchen und keine finden.

 

Durch Evelyne haben wir in unserer Trödelecke bei Facebook eine liebevolle und wertvolle Hilfe dazu bekommen. Sie wird für Winzlinghausen wunderschöne Sachen einstellen und versteigern.

 

Mit Joachim haben wir noch einen Herzmenschen als Schreiber für Winzlinghausen dazu bekommen, der uns mittlerweile zu einem wertvollen Freund geworden ist.

 

Unser Team, ElViNi bleibt weiter, wie es ist.

Nici kümmert sich um die Patenschaften, die Danksagungen, sowie um Hilfe, die per pn angefragt wird.

Viola ist weiter für die Vermittlungen zuständig und Ansprechpartner bei Fragen rund um unsere Herzkatzen.

Und ich, Elke, arbeite weiter vor Ort. Helfe auf der Straße, übernehme die Mini Winzis, die Winzis, die Mamis und wenn wir Platz haben, die Adulten. Sie alle werden von meinem Mann und mir in Winzlinghausen aufgenommen und versorgt, bis sie ein liebes Zuhause finden.

 

Die Herzkatzen, die von uns ins Glück geschickt werden können, bekommen einen Zusatz an ihre Namen. So werden sie z.B. "Angel von Winzlinghausen" heißen. Denn alle Herzkatzen, die zu uns kommen, werden ja automatisch kleine und große Winzlinghausener.

 

Handaufzuchten von Privat, die dann wieder von ihnen übernommen werden, können von uns nur noch mit einem Übernahmevertrag angenommen werden. In der letzten Zeit haben sich die Schwierigkeiten mit diesen Besitzern gehäuft, so dass wir ohne Vertrag keine Handaufzuchten mehr übernehmen.

 

Unser Fachgebiet sind ja die Handaufzuchten und durch den Brutkasten, den wir Ende 2016 von dem Verein "Frieden für Pfoten" gespendet bekommen haben, können wir uns noch mehr auf die Mini-Winzis spezialisieren.

Natürlich nehmen wir auch weiterhin Winzis und Kitten auf, aber unser Spezialgebiet ist in den 8 Jahren die Handaufzucht geworden. Unser Dank gilt dem Verein "Frieden für Pfoten, die uns diese Hilfe ermöglicht haben. Denn so ein Brutkasten ist enorm teuer und für uns wäre diese Anschaffung nicht möglich gewesen.

 

Wir geben auch 2017 wieder Hilfestellungen für Finder, die Handaufzuchten selber machen möchten. Natürlich kostenlos und mit unserem ganzem Herzen und Wissen.

 

Alle unsere Findelkinder werden nun immer aktuell von uns auf der Seite "Benjis-Tierhezen" - Findelkinder 2017: Zuhause gesucht/gefunden" vorgestellt.

 

Dank des neuen Computersystem, welches ich von der Firma "MR Datentechnik" zu Weihnachten gespendet bekam, kann ich auch besser und aktueller im Internet arbeiten und aktualisieren. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar, denn die Kosten für ein neues Computersystem hätten wir selber nicht aufbringen können.

 

Nun wünscht unser Team und unser kleines Winzlinghausen Euch allen ein wunderschönes Jahr 2017 und wir hoffe, auch dieses Jahr wieder vielen kleinen und großen Notnasen helfen zu können.



Aktuelles/Neues aus Winzlinghausen 2017

Guten Morgen Ihr Lieben,

mit einem lauten Knall hat uns 2016 verlassen und Platz gemacht für das Jahr 2017. Und natürlich hat das alte Jahr wieder viele Wünsche mit für das neue Jahr genommen.
Auch ich habe lange überlegt, was das neue Jahr uns bringen soll. Was mir wichtig ist und was ich mir von herzen wünschen würde.
Aber es war nicht einfach, denn 2016 war ein hartes Jahr und eigentlich müsste ich dadurch einen ganzen Sack voll Wünsche los schicken. Natürlich habe ich nur ein paar Wünsche in den Himmel geschickt. Wünsche, von denen ich hoffe, dass sie nicht allzu groß sind, damit sie uns erfüllt werden. Eigentlich auch keine großen Wünsche, aber man weiß ja nie, was das Schicksalsbuch sich davon aussucht und uns erfüllt.

In meinen Wunschsack habe ich Gesundheit, Liebe, Freundschaft und Verständnis gepackt.
Gesundheit, weil ich allen Menschen und Tieren Gesundheit, weniger Schmerzen, weniger Leid wünsche.
Dann habe ich Liebe dazu gepackt, denn ich möchte auch 2017 wieder viel Liebe den Ärmsten der Armen schenken können.
Die Freundschaft musste natürlich auch in den Sack, denn Ihr seid mir alle so liebe Freunde geworden, sodass ich hoffe, Euch auch 2017 weiter als liebe Freunde behalten zu dürfen.
Verständnis war mein größter Wunsch, denn ich habe 2016 oft kein Verständnis für die Menschen gehabt, weil ich sie nicht immer verstehen kann. Darum möchte ich 2017 verständnisvoller werden. Verständnisvoller den Menschen gegenüber, die noch nicht verstanden haben, das Katzen Lebewesen und keine Sache sind, wo man einen schnellen Euro mit verdienen kann. Und Verständnis den Menschen gegenüber, die immer noch meinen, uns in den Dreck ziehen zu müssen, die über uns lästern, uns abkupfern und sich permanent von uns angegriffen fühlen, weil sie nicht anerkennen können, dass es Menschen gibt, die mehr können, als sie. Verständnis für den Neid und der Missgunst von Menschen, die nie lernen werden, dass es besser ist, auf seinen Teller zu schauen. 2017 werden wir nicht mehr auf solche Menschen reagieren. Wir werden sie nicht mehr wahrnehmen, weil solche Menschen uns nur Kraft und Zeit rauben, die wir besser woanders einsetzen können.
Und natürlich habe ich meinen aller größten Wunsch in den Sack gepackt. Denn ich wünsche meiner Familie Gesundheit, Glück, Wärme und Liebe.
Nun hoffe ich, ich habe nicht allzu viele Wünsche in den Sack gesteckt und dass das Jahr 2017 sie mir erfüllen wird.

2017 möchte ich es ruhiger angehen. Ich wünsche mir, dass Pauline bald gesund ist und wir ein super liebes Zuhause für sie finden. Sie ist so eine liebe und ruhige Katze, die nicht stören möchte, sondern glücklich ist, einfach dabei sein zu dürfen. Wir wissen noch nicht genau, was mit ihr ist. Ich hoffe immer noch, dass die Blutuntersuchung nichts schlimmes fest stellt. Und das wir sie bald soweit aufgebaut haben, dass sie wieder Spaß am Leben hat. Unser Tierarzt und ich arbeiten ganz feste daran, denn Pauline hat es mehr als verdient, endlich ein geliebtes Leben führen zu dürfen.
Dann wünsche ich mir auch, dass Leonie es bald geschafft hat. Vom ersten Tag an bei uns war sie ja unser Sorgenkind. Und sie kann immer noch kein Zuhause suchen, weil wir immer noch gegen eine sehr hartnäckige Sache kämpfen. Zum Glück ist sie aber jetzt Fieberfrei und tobt, spielt und macht Blödsinn mit ihren Freunden. Ich hoffe aber, dass auch sie Ende Januar soweit ist, dass sie in ein liebes Zuhause umziehen kann.
Ja, und dann wünsche ich mir noch für Samira und ihrem Freund ein liebes Zuhause. Samu durfte schon das Glück erfahren, obwohl er scheu ist. Und darum hoffe ich jetzt mal, weil Samira und ihr Kumpel zutraulich sind, dass auch sie ein geliebtes Zuhause finden.

Und ich wünsche mir weniger Katzenleid auf der Straße. Möchte nicht mehr fast täglich zu toten Katzen gerufen werden. Ich werde nie so abgebrüht sein, dies zu machen, oder abzulehnen, als würde ich mir einen Gegenstand auf der Straße anschauen müssen.
Ich wünsche mir weniger Babys, denn 2016 war schon enorm hart und auch unser Tierarzt meinte am Freitag noch, so ein hartes Jahr hatten wir noch nie. Wenn ich ehrlich bin, stimmt das auch und ich weiß nicht, wie oft ich weinend im Garten gesessen habe und dachte, ich schaffe das alles nicht mehr. Kaum hatte man ein Baby fit, kamen die nächsten kranken Babys. Dazu die Mamis mit ihren Kitten, oder die trächtigen Mamis. Jeden Tag dazu noch die Notfahrten und die Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten für verwilderte Jungkatzen, Adulte und Oldies.

Doch am schlimmsten waren für mich die Verluste. Das ich Teddy, Andy, Dina, Keks, Krümel und Marie nicht helfen konnte. Und die vier Nachrichten, dass Amy, Finn, Miss Penny und Fiona gestorben sind. Das hat 2016 für mich zu einem schlimmen Jahr werden lassen. Denn, auch wenn der Tod bei dieser Hilfe auch dazu gehört, werde ich mich daran gewöhnen können.

139 Babys und Adulte durfte ich in diesem Jahr kennen und lieben lernen. Ich durfte einen Teil ihres Weges mit ihnen gehen und ich war dankbar, ihnen helfen zu dürfen. Dies ist die schöne Seite meiner Aufgabe. ich darf immer für eine Zeit ein Teil bei den Katzen werden. Darf mit ihnen lachen und weinen. Mit ihnen kämpfen, aber auch einfach nur still die Liebe von ihnen genießen. Ich hoffe zwar, dass es 2017 weniger wird, aber ich möchte kein Herz von 2016 missen. Jedes Einzelne war für mich etwas Besonderes und wird immer einen Platz in meinem Herzen haben.

Heute ist meine Woche Weihnachtsurlaub vorbei. Eine Woche, die ich sehr genossen habe und auch in der kommenden Woche werde ich nur die wichtigsten Arbeiten machen, denn ich versuche Kraft zu tanken, weil der Mai mit großen Schritten kommen wird, und mit ihm wieder die Babys. Ein wenig Angst habe ich jedes Jahr davor, aber auch Freude darauf, denn wir konnten 2016 wieder viele Erkenntnisse sammeln und viel dazu lernen. Ja, wir lernen immer, denn es gibt so vieles, was wir noch nicht wissen, oder können, und keiner ist perfekt.
Ich habe zwar meine Grenzen, die ich nie überschreite, weil ich fachliche Kompetenz durch einen Tierarzt nie durch selbst auferlegte Überschätzung an den Tieren auslassen würde. Aber natürlich eignet man sich durch die Erfahrung immer mehr an und wenn ich nur an die Giardien denke, die ich vorher nicht kannte und jetzt alles über sie weiß, merkt man, dass die Tierhilfe ein ewiges Lernen ist.
Durch den Brutkasten, den ich von Frieden für Pfoten geschenkt bekam, habe ich auch eine enorme Arbeitserleichterung. Mit ihm kann man sogar Medikamente für die Atmung zerstäuben. Kein Inhalieren mehr in einem Transportkorb mit Decke drüber. Das erleichtert natürlich enorm und man kann sich intensiver kümmern. Trotzdem bin ich noch unsicher und wahrscheinlich erst froh, wenn die ersten Babys den Brutkasten verlassen und ich sehe, dass ich damit umgehen kann. Trotzdem hoffe ich, nicht allzu viele Babys zu bekommen, wobei ich denke, dass diese Hoffnung sich auch erfüllt, da wir ja jetzt weitaus mehr Vereine haben, die Babys aufnehmen. Ich denke, so viele Babys können die Katzen in diesem Jahr gar nicht bekommen und wer weiß, vielleicht wird 2017, nach dem Rekord Jahr 2016 mit den meisten Katzen/Babys, jetzt das Rekord Jahr mit den wenigsten Katzen/Babys.

2017 bleiben wir auch weiterhin unserer Linie treu. Wir werden weiter transparent arbeiten und berichten. Aber eins wird sich ändern. Ich werde wieder von jedem Näschen seine Geschichte und einen Bericht schreiben. Im letzten Jahr habe ich vieles in mich rein gefressen, weil ich Euch nur die schönen Sachen schreiben wollte. Aber das macht kaputt und die Menschen oft auch gleichgültig den Katzen gegenüber. Sie sehen ja fast nur das Gute und Schöne und denken, alles ist so einfach und unkompliziert und die Katzen brauchen keine Hilfe. Das stimmt ja so nicht und daher möchte ich auch in diesem Bereich ein wenig transparenter werden. Schlimme Bilder wird es aber auch weiterhin nicht geben.

Auch werden wir weiterhin als Team ElViNi arbeiten. Wir gehen nun ins dritte Jahr und ich bin immer überwältigt, wenn ich sehe, was wir zu Dritt bis jetzt auf die Beine stellen konnten und erreicht haben. Ja, und natürlich sind wir schon weit mehr als nur Freundinnen. Wir mich sind Nici und Viola wie Schwestern und sie gehören zu meinem Leben dazu, ohne Wenn und Aber.

Seit Ende 2016 ist jetzt noch Evelyne zu uns gestoßen, die seitdem unseren Trödelmarkt mit viel Liebe aufbaut und ich bin immer noch sprachlos, was Nici und sie mit dem Weihnachtsflohmarkt für die Winzlinge auf die Beine gestellt und welches fantastische Ziel sie erreicht haben. Darum bin ich jetzt froh und dankbar, dass Evelyne 2017 der Engel unseres kleinen Trödelmarktes sein wird.

Für 2017 haben wir schon ein paar tolle Aktionen geplant, die wir aber immer erst dann bekannt geben, wenn es soweit ist. Aber glaubt mir, sie sind toll und Ihr werdet wieder eine Menge Spaß mit uns haben.

Und unser Name bekommt 2017 noch einen Zusatz, denn wir haben ein neues Licht zu Weihnachten geschenkt bekommen, welches ab jetzt immer im Fenster für die Notkatzen leuchten wird.
Und da auf dem neuen Licht "Winzlinghausen, ein Licht in der Dunkelheit" steht, haben Nici, Viola und ich beschlossen, diesen Namen auch zu übernehmen. Klingt vielleicht jetzt überheblich, ist es aber ehrlich nicht. Wir sehen das ja als kleines Licht und wollen damit nicht angeben, sondern einfach nur den Seelchen, die draußen keine Hilfe finden, einen Weg aufzeigen. Darum nicht denken, wir sind eingebildet. Das sind wir nicht. Wir waren, sind und werden immer ElViNi mit dem Herzen für die Notkatzen bleiben.

So, nun denke ich, habe ich Euch genug um die Ohren geschrieben und werde jetzt mal zu meinen Herzkatzen gehen, denn die zweite Fütterung ist fällig. Komischerweise haben sie dieses Jahr mit Silvester keine Probleme gehabt. Und hier wurde wirklich viel und lange geböllert. Ich hatte dadurch eine ruhige Zeit, habe mit ihnen gespielt und um 2 Uhr hat jeder noch ein Leckerchen bekommen, weil sie so vorbildlich waren.

Die Winzlinghausener und wir wünschen Euch jetzt ein wunderschönes Jahr 2017. Ein Jahr voller Gesundheit, Liebe, Glück und Erfolg.